Planet der Affen (2011)

Planet der Affen

Ich war schon etwas skeptisch, als ich von der neuen Remake-Prequel (oder wie man das nennen soll) hörte. Die Originale, allen voran der erste Teil von 1968, waren ein Film-Highlight meiner Kindheit und bestimmt ein wichtiger Auslöser, der mich zum Sci-Fi Fan machte.

Wie hatten wir doch damals über die Masken gestaunt, und unvergesslich bleibt das epische Finale, wo Charlton Heston die Überreste der Freiheits-Statue erblickte. Dementsprechend enttäuscht war ich dann auch von Tim Burtons Interpretation von 2001, die zwar gut anfing, dann aber lediglich der Schluss noch zu überraschen vermochte.

Jetzt, zehn Jahre später, versucht es Hollywood erneut und bringt damit inzwischen den siebten (!) POTA Film heraus. Und diesmal ist es gelungen!

Die Affen sind so realistisch, dass ich mich öfters fragte, ob das nun CGI, Masken oder tatsächlich sprechende Affen sind. Auch die Story ist gelungen, plausibel ins Zeitalter der Gentechnologie transportiert. Die Action kommt nicht zu kurz, wobei besonders die Amok laufende Affenbande auf der Golden Gate Bridge einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Als Kritik könnte man erwähnen, dass die Geschichte sich nicht mit der Vorlage deckt. Ich finde aber, gerade diese Änderung hat dem Film gut getan. Man will ja schliesslich kein Remake des (schlechten) vierten Teils.

Rating: ★★★★½

Autor: Simon

IT Security Spezialist, in Zürich aufgewachsen, zweifacher Vater und speziell interessiert am interaktiven Web, Audio Engineering und Kino. Erfahre mehr über mich und folge mir auf Twitter: @-simwep

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