Schlaflos vor dem Monitor

Wer oft und vor allem in den Abendstunden in den Monitor starrt, setzt sich künstlichem Tageslicht aus. Der blaue Anteil des Lichts hemmt die Produktion von Melatonin, ein Hormon, welches das Einschlafen begünstigt.
Für OS X gibt es die kostenlose Software f.lux, die den Bildschirm automatisch der aktuellen Tageszeit anpasst und das Blaulicht entsprechend herausfiltert. Wer einen Mac hat und oft damit arbeitet, dem empfehle ich, die Software zu installieren. Auch tagsüber empfinde ich das Arbeiten mit reduziertem Blauanteil angenehmer.

Rails 3.2.8 auf Mountain Lion und Xcode 4.4.1

Ich hatte beim Kompilieren von nativen Gems den folgenden Fehler:

Building native extensions. This could take a while...
ERROR: Error installing json:
ERROR: Failed to build gem native extension.

/Users/xxx/.rvm/rubies/ruby-1.9.3-p0/bin/ruby extconf.rb
creating Makefile

make
compiling generator.c
make: /usr/bin/gcc-4.2: No such file or directory
make: *** [generator.o] Error 1

Abhilfe:

1. Sicherstellen, dass die Xcode Command Line Tools installiert sind (Xcode/Preferences/Downloads/Components).

2. Symbolischen Link auf den Compiler erstellen:

# sudo -s
# cd /usr/bin
# ln -s gcc-4.2 llvm-gcc-4.2
# ln -s g++ g++-4.2
# exit

Dann sollte der bundle install problemlos durchlaufen.

Spass mit Hex

Folgenden Code habe ich gestern in einer Library entdeckt:

Da hat sich ein Entwickler einen kleinen Spass erlaubt. Ich wusste gar nicht, dass das geht. Es erinnerte mich an die Novell NetWare Netzwerke, die wir in den 90ern eingerichtet haben. Jedes Netzwerk brauchte eine ID in Hex. Bei den meisten Kunden hiess dann das Netzwerk irgendwie so:

C0FFEEBABE
DEADFACE

Cujo the Defender – jetzt im Appstore

Cujo, der virtuelle Wachhund ist seit heute im Appstore erhältlich.

Zweimal wurde meine Beschreibung von Apple rejected (Anwälte halt…) – doch nun ist der verschmuste Köter endlich zum Download verfügbar!

Du kannst Cujo nachts an einen Lautsprecher anschliessen. Wenn er ein verdächtiges Geräusch hört, wütet er wie Satan und vertreibt hoffentlich skurrile Gestalten vor der Haustür. Die App ist ebenfalls ein idealer Schutz vor eingeschriebenen Briefen.

Cujo bellt seit heute auf iPhone und iPad.

Hundert Jahre Früchte hauen

Fruit Ninja ist eine der erfolgreichsten Spiele.
So erfolgreich, dass die Menschheit über 100 Jahre pro Tag damit verbringt, virtuelle Früchte zu zerhacken.

 

 

Was könnte man mit dieser Zeit doch alles anstellen!

Code: Fullscreen unter OS X Lion

Eins der herausragendsten Features von Lion ist natürlich der native Full Screen Support.

Wo man früher mit Subclassing von NSWindow und hässlichen Initialisierungsblöcken arbeiten musste, reichen nun zwei Zeilen, um seine Applikation in den Full Screen zu bekommen.

Hier ein Beispiel, in der Application Delegate:

- (void)applicationDidFinishLaunching:(NSNotification *)aNotification
{
    // enable full screen mode
    [window setCollectionBehavior:NSWindowCollectionBehaviorFullScreenPrimary];
    [window toggleFullScreen:nil];
}

setCollectionBehaviour aktiviert den Full Screen Modus und platziert auch gleich das zugehörige Icon in der Toolbar.
Um tatsächlich in den Full Screen zu kommen, müssen wir noch toggleFullScreen aufrufen.

OS X Lion: Erste Tweaks

So stellst Du bei OS X Lion das vertikale Scrolling um und machst das Dashboard wieder transparent.

Das gestern erschienene OS X Lion macht einen sehr guten ersten Eindruck, und zeigt vorbildlich, wie ein Betriebssystem-Upgrade vonstatten gehen sollte.

Nach erstem Rumpröbeln musste ich aber folgende Dinge sofort umstellen:

Vertikales Scrolling ist verkehrt

Das vertikale Scrolling mit zwei Fingern ist nun seitenverkehrt, was sehr lästig ist, wenn man sich schon mal an eine Variante gewöhnt hat. Dies kann man in den System Einstellungen unter Trackpad Scroll & Zoom ändern, indem man den Haken bei „Scroll direction: natural“ entfernt.

Dashboard ist nicht mehr transparent:

Das Dashboard ist nun ein eigener Space, dabei habe ich z.B. oft das Taschenrechner-Widget benutzt, um irgendwelche Zahlen auf dem Bildschirm zu addieren. Wer sein fotografisches Gedächtnis oder Kopfrechen-Künste nicht trainieren will, findet die nötige Einstellung ebenfalls in den System Einstellungen unter Mission Control / Show Dashboard as Space.

Ich hoffe sehr, dass Google Chrome auch bald das horizontale Blättern unterstützt, bis dahin surfe ich jedenfalls wieder mit Safari.